Was ist ein Spindelmäher?


Ein Spindelmäher besteht aus einer rotierenden Achse, an der Scherblätter befestigt sind = Spindel. Diese greifen den Grashalm und drücken ihn an das Gegenmesser. Hierdurch wird der Grashalm wie bei einer Schere abgeschnitten.

Durch dieses einfache Prinzip ist der Aufbau eines Spindelmähers sehr einfach. Ein kleiner handbetriebener Spindelmäher braucht so nur die Spindel, zwei Reifen, einen Aufbau, der die Spindel und das Gegenmesser hält und einen Griff zum schieben.

Dies macht die Spindelmäher sehr günstig in der Anschaffung und auch sehr wartungsfreundlich. Alle Teile können leicht gereinigt werden und durch die kleine Größe lässt sich der Rasenmäher auch gut verstauen. Oft ist der Griff auch klappbar, so dass nochmals Platz gespart wird. Zudem ist der Handspindelmäher auch sehr leicht.

Der Vorteil bei dem Schneideprinzip ist, dass dabei der Grashalm kaum verletzt wird und eine klare und saubere Schnittkante entsteht.

Die meisten anderen handelsüblichen Rasenmäher bestehen aus einer rotierenden Scheibe, die wie eine Sichel das Gras kürzt. Deshalb heißen sie auch Sichelmäher. Bei dieser Schnitttechnik wird beim Schnitt das Gras oft fransig abgeschnitten, vor allem, wenn das Schneideblatt mit der Zeit Verletzungen und Unschärfen aufweist. Das Gras zeigt dann einen leicht bräunlichen Schimmer, was an den vertrockneten Spitzen liegt.

Bei einem Spindelmäher hingegen kann das kaum passieren. Zum einen sind die Klingen meist sehr robust und wenn Scharten auftreten sollten, dann wird das Gras an dieser Stelle eben nicht gekürzt, weil es nicht vom Gegenmesser mit erfasst wird und somit aus der „Schere“ rutscht.